Wissenswert: "Geheimnisvolle Faszien" aus der WDR-Sendung Quarks & Co.


Faszientraining

So halten Sie Ihr Bindegewebe in Form. Mit der animierten Lernsequenz der Sendung "Quarks & Co." können Sie ganz einfach Ihre Problembereiche aufspüren und die passenden Übungen dazu finden. Zum Faszientraining geht es hier!


Fasziale Techniken

Dieser Kurs in ganzheitlicher Osteopathie vermittelt eingehendes Verständnis und sehr praxisorientierte Erfahrungen der subtilen Behandlungstechniken für die Faszien und das bindegewebige Netzwerk. Im ununterbrochenen Verbund und überall im Körper gestalten Faszien die flexible Struktur unserer Bewegungsabläufe. Dieser mobile Rahmen ermöglicht optimale und geschmeidige Kraftumsetzung, sinnvolle Bewegungseinschränkung und wohlproportionierte Arbeitsteilung.

Fasziale Läsionen durch unausgewogene Dauerbelastungen oder nachhaltige Traumata wirken funktional wie Verklebungen und Verknotungen eines ursprünglich fein strukturierten, filigran verwobenen Gewebes. Doch anders als die vielzitierte Metapher von der "Laufmasche" hat das Fasziengewebe die Fähigkeit zur Restrukturierung: zur Neuordnung, Gesundung und Heilung.

Behandler/-innen können mit faszialen Techniken die geeigneten Impulse zur Wiedereingliederung der belasteten Fasziensegmente in das Bewegungssystem ihrer Patienten bewirken. Einschränkungen lösen sich – innere und äußere (Spiel-)Räume tun sich auf – der freie Fluß der Bewegung kann wieder in Gang kommen. Die Feedback-Resonanz ausgeglichener neuromuskulärer Impulse kann dann wieder eine ungehinderte Beweglichkeit bereitstellen.

Die Rhythmik und Abstimmung der neuronalen Steuerung passt sich während und nach der Behandlung an die wiedergefundene Erweiterung des strukturellen Bewegungsspektrums und die damit verbundene Stärkung der Schwungkraft an. Wo sich im eingeschränkten Zustand – nach dem Naturgesetz "Form folgt der Funktion" – schmerzhafte Verformung und Verschleiß entwickelt, kann durch die osteopathischen faszialen Techniken endlich das heilsame Gegenteil wirken: gesunde Funktion folgt der Wiederherstellung einer anpassungsfähigen und belastbaren Form – Bewegungsabläufe werden wieder geschmeidig und flüssig.

Eine schmerzhafte Hüfte mag mit einem vor langer Zeit verletzten Knie, einer hormonellen Umstellungsphase, einer beruflich bedingten Fehlbelastung oder seelisch mit dem Gefühl "in der Falle zu sitzen" zusammenhängen – die Ursache bleibt jedoch häufig verborgen. Die "Mutter" aller Probleme ist und bleibt ein Phantom mit vielen Gesichtern. Umso wichtiger ist es, über geeignete Ecoute-Techniken, also durch das Einspüren in die Spannungsvektoren der verschiedenen faszialen Elemente – die systemisch vernetzte Verkörperung dieser Belastung als Ganzes anzugehen – und das so sanft wie möglich.

Diese Körperarbeit wird mit viel Einfühlungsvermögen und einer inneren Haltung durchgeführt, die der Craniosakralen Körperarbeit ähnelt und ist doch sehr strukturell orientiert. Fasziale Verdickungen, Verkürzungen, Verklebungen, narbige Restriktionen und Adhäsionen – kurz gesagt: alle Indikationen, die von unphysiologischen Ausrichtungen des Bindegewebes geprägt sind, verlangen nach spezifischen Techniken, die auf das jeweilige Gewebe und seinen Gebrauch ausgerichtet sind.


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